Mehr Miles & More Meilen sammeln: 9 Tipps!

Es gibt sehr viele Möglichkeiten um Miles & More Meilen zu sammeln. Dabei ist man natürlich nicht auf das Fliegen beschränkt. Dieser Beitrag und das folgende Video zeigen dir 9 tolle Möglichkeiten auf wie du mehr Miles & More Meilen sammeln kannst!

1. Willkommensbonus mitnehmen

Alle Firmen möchten gerne Neukunden generieren. Wenngleich nicht alle Unternehmen dafür auch mit Meilen locken, lassen sich besonders Firmen aus der Finanzbranche das auch einige Meilen kosten. Dabei sind besonders meilenfähige Kreditkarten wie die Miles & More Credit Card Gold oder die American Express Gold Kreditkarte zu nennen, die einen üppigen Willkommensbonus bieten! Darüber hinaus bietet auch die DKB Cash Kreditkarte mit dem kostenlosen Girokonto die Möglichkeit bis zu 20.000 Miles & More Meilen zu sammeln.

2. Alltägliche Umsätze

Mit den oben genannten Kreditkarten lassen sich Meilen für alle Kartenumsätze und damit für alle Ausgaben des täglichen Lebens sammeln. Neben den größeren Ausgaben wie Flugbuchungen, Hotelrechnungen oder Mietwagenbuchungen kannst du auch die täglichen Umsätze im Supermarkt mit solch einer Karte bezahlen.

3. Hotelpunkte umwandeln

Viele Hotelprogramme bieten in regelmäßigen Abständen einen Bonus für die Umwandlung ihrer Punkte in Meilen. Oft erfolgt diese Umwandlung automatisch. Beispielsweise bietet Le Club AccorHotels gerade dreifache Meilen für die Umwandlung zu Miles & Smiles an.

mehr Miles & More Meilen sammeln: Dreifache Miles & Smiles Meilen bei Le Club AccorHotels
3x Miles & Smiles Meilen bei Le Club

4. Mietwagen

Für die Anmietung eines Mietwagens gibt es normalerweise bei den großen Vermietern 500 Meilen. Dabei wird allerdings vorausgesetzt, dass die Anmietung nicht über einen Broker gebucht wurde. Wenn du das Fahrzeug mit einer meilenfähigen Kreditkarte bezahlst kannst du noch zusätzliche Meilen sammeln.

5. Umsatzbasierte Vergabe der Prämienmeilen bei Miles & More

Miles & More hat die Vergabe der Prämienmeilen 2018 grundlegend geändert. Demzufolge werden Prämienmeilen nun umsatzbasiert vergeben wenn das Ticket von der Lufthansa Group ausgestellt wird. Nichtsdestotrotz ist es möglich die Meilen nach dem alten System zu erhalten wenn das Ticket von einer anderen Airline ausgestellt wird. Somit kannst du nach dem alten System mehr Miles & More Meilen sammeln.

6. Payback: Mit Coupons indirekt mehr Miles & More Meilen sammeln

Als eines der größten Bonusprogramme Deutschlands kannst du mit Payback bei vielen Partnern Punkte sammeln. Das Besondere dabei ist, dass du diese 1:1 in Miles & More Meilen umwandeln kannst! Mit Hilfe von regelmäßigen Coupon Aktionen kannst du deine Punkte vervielfachen! So erhältst du z.B. mit einen 10x Coupon bei REWE die 10-Fache Anzahl an Meilen für deinen Einkauf! Diese kannst du direkt in der Payback App oder im Online Portal aktivieren.

7. Irrops: Entschädigung für Verspätungen

Ab und zu läuft nicht alles nach Plan und du kommst mit einer größeren Verspätung an dein Ziel. Solange das die Ausnahme bleibt kann man sich ja damit abfinden. Falls solche Verspätungen aber öfters auftreten macht es Sinn sich an die betreffende Airline zu wenden. Ein Hinweis auf die entstandenen Unannehmlichkeiten mit Angabe der Miles & More Nummer führen oft zu einer Entschädigung in Form von Meilen.

8. Gewinnspiele

Miles & More bietet 1-2 Mal pro Jahr ein Gewinnspiel in seiner App an. Da das Mitspielen nur wenige Sekunden dauert und die Meilenausbeute zwischen einigen Hundert und ein paar tausend Meilen liegt lohnt es sich auf jeden Fall.

9. Hotelbewertungen bei Holidaycheck

Holidaycheck ist ein Hotelbewertungsportal. Hier erhält man für Hotelbewertungen Meilen, üblicherweise 100 Meilen pro Hotelbewertung, manchmal jedoch auch 200. Maximal können 10 Bewertungen pro Monat abgegeben werden. So lassen sich mit einem wenig Aufwand zusätzliche Meilen generieren.

Im folgenden Video erkläre ich dir wie du mehr Miles & More Meilen sammeln kannst:

 

Meilensprechstunde 4 – Der Unterschied zwischen Interlining und Codeshare Agreements

Heutzutage arbeiten Fluglinien immer näher zusammen. Dieser Prozess begann mit der Bildung der ersten Allianzen Ende der 90er Jahre und wurde immer weiter verstärkt. Das brachte den großen Vorteil mit sich, dass nicht jede Airline jedes Ziel selbst ansteuern musste. In weiterer Folge implementierten die Fluglinien auch verstärkt Prozesse um das Reiseerlebnis der Passagiere angenehmer zu gestalten. In dieser Meilensprechstunde geht es daher um den Unterschied zwischen Interlining Agreements und Codeshare Agreements. Dabei ist das keine vollständige Erläuterung des komplexen Themas sondern bietet lediglich einen ersten Überblick.

Interlining

Interlining ist eine Form der Kooperation bei der die Fluggesellschaften eine grundlegende Infrastruktur schaffen um Passagieren Flüge mit verschiedenen Fluggesellschaften auf dem selben Ticket zu ermöglichen. Dadurch kann das Gepäck der Passagiere bis zur finalen Destination durchgecheckt werden. Auch im Fall von Flugunregelmäßigkeiten ermöglicht Interlining das Umbuchen des Passagiers auf eine fremde Airline.

Codeshare Agreements

Bei einem Codeshare Agreement setzt eine Fluggesellschaft ihre Flugnummer auf einen Flug einer anderen Fluggesellschaft. Das bietet den Vorteil, dass nicht beide Airlines einen Flug zwischen zwei Städten selbst durchführen müssen oder abwechselnd eine höhere Frequenz anbieten können. Natürlich kann eine Airlines viele Codeshare Vereinbarungen abschließen und somit viele Flugnummern anderer Fluggesellschaften zu ihrem Flug hinzufügen. Die Flugnummer des Codesharefluges ist dabei üblicherweise eine sehr hohe.

Betrachten wir folgendes Beispiel: Die Lufthansa bietet in Kombination mit ANA Flüge nach Sapporo an. Da es für Lufthansa unwirtschaftlich wäre mit einem Langstreckenflugzeug direkt von Deutschland aus nach Sapporo zu fliegen muss der Passagier in Osaka (KIX) umsteigen. Der Weiterflug nach Sapporo wird von ANA (NH1713) durchgeführt. Dafür setzt ANA ihre Codeshare Flugnummer (NH6006) auf den Lufthansa Flug nach Osaka.

Codeshare zwischen Lufthansa und ANA
Codeshare zwischen Lufthansa und ANA

So kannst du den Frequent Traveller Status (FTL) über Segmente erreichen

Der Frequent Traveller Status (FTL) ist der am einfachsten zu erreichende Status von Miles & More. Das liegt daran, dass er nicht nur über Meilen, sondern auch über Segmente, also einzelne Flüge erreicht werden kann. Um sich für den Status zu qualifizieren benötigt man regulär 35.000 Statusmeilen in einem Kalenderjahr, was gerade für nur in Europa fliegende Pendler sehr schwierig ist. Nach der Qualifikation ist der Status 2 Jahre gültig und biete dir diese Vorteile.

Mit folgenden Airlines kannst du fliegen um Segmente zu sammeln:

Die 30 Segmente können nur auf Flügen der Lufthansa Group gesammelt werden. Dazu zählen die folgenden Airlines: Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss International Air Lines, Brussels Airlines, LOT Polish Airlines, Adria Airways, Air Dolomiti, Croatia Airlines, Luxair, Eurowings und Germanwings. Jeder Flug zählt als ein Segment. Für einen direkten Hin- und Rückflug bekommst du also 2 Segmente und für eine Umsteigeverbindung über Frankfurt bekommst du 4 Segmente.

Welche Buchungsklassen zählen als Segment für den Frequent Traveller?

Alle Buchungsklassen zählen als Segment, auch die günstigen Buchungsklassen K,E,L,T. Somit kannst du auch die günstigsten Flüge buchen um noch fehlende Segmente zu sammeln. Prämientickets und Standby Tickets zählen allerdings nicht.

Was kannst du tun, wenn dir vor Jahresende noch Segmente fehlen?

In diesem Fall bietet sich ein Segment Run an, also nur zu fliegen um die fehlenden Segmente zu sammeln. Günstige Preise bietet Eurowings auf Strecken mit viel Konkurrenz, beispielsweise auf Köln – Berlin.

Frequent Traveller: Eurowings CGN - TXL
Eurowings CGN – TXL

Auch LOT Polish Airlines bietet sehr günstige Tarife im Inland, beispielsweise von Poznan nach Warschau.

Frequent Traveller: LOT Polish Airlines POZ – WAW
LOT Polish Airlines POZ – WAW

Wenn dir noch mehrere Segmente fehlen kannst du die Flüge auch als „Direct Turnaround“ buchen. Du fliegst also mit demselben Flieger gleich wieder zurück. Aber Achtung, bitte beachte, dass das besser an kleinen Flughäfen funktioniert wo du gleich wieder einsteigen kannst und du nicht nochmals durch die Sicherheitskontrolle oder gar einreisen musst!

Im folgenden Video erkläre ich dir wie du den FTL über Segmente erreichen kannst:

Miles & More Meilen mit einem Zeitungsabo sammeln

Neben der klassischen Möglichkeit, Miles & More Meilen mit Flügen zu sammeln, bieten sich auch noch viele andere Möglichkeiten um das Meilenkonto zu füllen. Eine dieser Möglichkeiten ist es Zeitungsabos abzuschließen. Da Zeitungsverlage Neukunden gewinnen möchten bieten sie Prämien für den Abschluss eines neuen Abos. Als klassische Prämien dienen dabei Sachprämien wie ein Holzkohlegrill, ein Koffer oder eine Flasche Champagner. Abgesehen davon kannst du auch Miles & More Meilen mit einem Zeitungsabo sammeln.

Im folgenden Video erläutere ich dir die Thematik eingehend:

 

So kannst du Miles & More Meilen mit einem Zeitungsabo sammeln

Doch auch Miles & More Meilen werden häufig als Prämie für den Abschluss eines Zeitungsabos angeboten. Je nach Zeitung und Zeitschrift gibt es unterschiedliche Aktionen bei denen die Höhe der Meilen sowie die Dauer des Abos variiert. Die Attraktivität eines Angebots lässt sich ganz einfach berechnen. Dafür dividiert man die Kosten des Abos durch die Meilen und erhält dann den Preis je Meile. Je geringer dieser ausfällt desto besser ist das Angebot. Einen Überblick über alle Angebote findest du auf der Seite von Miles & More. In untenstehendem Beispiel bietet die FAZ für ein Probeabo 2.000 Meilen für 50,10, was nur einer Ratio von 2,5 Cent pro Meile entspricht.

Miles & More Meilen mit einem Zeitungsabo sammeln: FAZ
FAZ und Miles & More

Und wenn ich die Zeitung gar nicht lesen will?

Wenn du ein Interesse an der Zeitung hast und obendrauf noch Meilen bekommst ist das natürlich ideal. Doch kann es Sinn machen ein Abo nur wegen der Meilen abzuschließen? Für den Fall, dass dir noch einige Meilen für deinen gewünschten Prämienflug fehlen kann es durchaus Sinn machen dass man Miles & More Meilen mit einem Zeitungsabo sammeln möchte. Dabei sollte man aber auf die Kosten in Cent pro Meile achten. Ein Preis von 1 Cent pro Meile gilt hierbei als sehr gut. Zu solche günstigen Konditionen kann es sich auch lohnen genug Meilen für ein Meilenschnäppchen komplett mit Zeitungsabos zu generieren.

So kannst du einen Vielfliegerstatus erreichen!

Jedes Vielfliegerprogramm ist anders, doch einige Dinge haben fast alle Programme gemein. Deshalb stelle ich dir heute diese Gemeinsamkeiten der Vielfliegerprogramme vor damit du einfach einen Vielfliegerstatus erreichen kannst.

Fast jedes Vielfliegerprogramm hat 4 Statuslevels

Typischerweise gliedert sich ein Programm in vier Statusstufen: Mitglied, Silberstatus, Goldstatus und Platinstatus. Je nach Programm haben diese Stufen unterschiedliche Namen. Üblicherweise bieten sie die folgenden Vorteile:

1. Mitglied

Nach der Anmeldung zum Programm bekommt man eine Mitgliedsnummer mit der das Sammeln von Meilen möglich ist. Ansonsten gibt es noch keine nennenswerten Vorteile.

2. Silberstatus

Der erste Status bietet dir mehr Freigepäck. Je nachdem ob die Airline das Stück- oder das Gewichtskonzept anwendet kannst du entweder einen zusätzlichen Koffer oder 23 kg mehr aufgeben. Außerdem kannst du am Business Class Check in Schalter einchecken und so lange Schlangen bei der Gepäckaufgabe vermeiden.

3. Goldstatus

Ab dem Goldstatus gestatten Airlines allianzweiten Loungezugang. Während manche Airlines ihre eigenen Kunden auch schon mit Silberstatus in die einen Lounges lassen ist der Zugang ab dem Goldstatus bei allen allianzweiten Flügen möglich. Zusätzlich darf die Fastlane an der Sicherheitskontrolle sowie Priority Boarding benutzt werden.

4. Platinstatus

Der höchste Vielfliegerstatus bietet bei jeder Airline spezifische Vorteile. So bietet die Lufthansa HON Circle Mitgliedern Zugang zu ihren First Class Lounges. Innerhalb der  Oneworld Allianz dürfen sogar alle First Class Lounges verwendet werden. Manche Airlines bieten ihren Kunden auch Upgradevoucher auf eine höhere Beförderungsklasse an.

Wie kann ich einen Vielfliegerstatus erreichen?

Zuerst muss man zwischen Prämienmeilen und Statusmeilen unterscheiden.

Prämienmeilen sind vergleichbar mit einer Währung: verdiente Meilen können für Awardflüge eingelöst werden, wodurch sich das Meilenkonto um die eingelösten Meilen verringert. Neben dem Fliegen gibt es viele Möglichkeiten, Prämienmeilen zu sammeln.

Statusmeilen werden berechnet, indem während des Qualifikationszeitraumes alle gesammelten Meilen auf deinem Meilenkonto addiert werden. Dadurch wird dann der Status für die folgenden zwei Kalenderjahre berechnet.

Wenn man nun genügend Statusmeilen innerhalb des Qualifikationszeitraumes sammelt kann man den Vielfliegerstatus erreichen, der diese Anzahl an Meilen erfordert. Des weiteren kann mancher Vielfliegerstatus auch über Segmente erreicht werden.

Die Höhe der Meilenvergabe hängt bei vielen Vielfliegerprogrammen von der Buchungsklasse ab. Günstige Tickets buchen in eine günstige Buchungsklasse für die wiederum weniger Meilen als für eine teurere Buchungsklasse vergeben werden. Einige Vielfliegerprogramme wie Air France / KLM Flying Blue oder Miles & More sind jedoch in letzter Zeit zu einer umsatzbasierten Vergabe von Prämien- oder Statusmeilen übergegangen. Welche Buchungsklasse bei welchem Vielfliegerprogramm gutgeschrieben werden kann und wie viele Meilen diese ergibt kannst du einfach bei Wheretocredit nachlesen.

Statusgültigkeit und Requalifikation

Ein Vielfliegerstatus ist in der Regel 1 oder 2 Jahre gültig. Wenn während dieser Zeit keine Requalifikation erfolgt wird der Vielflieger entweder auf die Mitgliedsstufe zurückgestuft oder wird durch ein Soft Landing nur um eine Stufe zurückgestuft. Falls der Status gleich im ersten Jahr requalifiziert wird ist bei vielen Programmen im folgenden Jahr keine Requalifikation erforderlich. Solch ein Jahr in dem keine Requalifikation erforderlich ist nennt man totes Jahr. Manche Programme bieten nach langjähriger Requalifikation einen Status auf Lebenszeit an.